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by Don Music
Tag die Herrschaften,

da es im Winter scheisskalt und unschön ist und es langweilig wäre nichts zu tun, habe ich mir ein Neues Projekt an Land gezogen.

Wir sind mit unserem Musikförderverein umgezogen, und da habe ich unten an einer Tür einen total zerfetzen Korpus einer B.C. Rich Mockingbird an die Tür angeschraubt gefunden.

Diese wird nun hergerichtet. Um der Langeweile entgegenzutreten hat der Unhold, der den Korpus in der Hand hatten den Hals wohl mit der Stichsäge großzügig entfernt. In sofern besteht die sportliche Aufgabe darin, den fehlenden Korpusteil zu ersetzen. Mal schauen was passiert.








Thursday, July 24, 2014, 08:25
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( 2.9 / 39 )

by Don Music
Palmanana - Heisse Nächte in Palermo

So, die WM ist vorbei, die ganzen Gschwuischädel mit den Misttröten sind zurück in Ihre Löcher gekrochen und warten 2 Jahre auf den nächsten nervigen Einsatz bei dem man Strassenzüge dicht machen kann.

Früh ausgeschieden, Italien. Warum? Schlechte Taktik, zu schwere Gegner, kein Bock? NEIN! Die sind heimgefahren um Musik zu machen. Oder viel mehr um die Musikern aus eigenen Landen nicht dabei zu stören, in dem man Sie zwingt nachts bzw. früh abends die Instrumente weg zu legen um einem Ball nachzuschauen.

Einer dieser Bands, die uns seit 2012 mit feinster Musik via Bandcamp versorgen sind Palmanana aus dem schönen Palermo, Haupstadt von Sizilien, Insel die Italien zugehörig ist.

Möchte man den Sound beschreiben, würde ich sagen eine feine Mischung aus Kyuss und Colour Haze. Dabei haben die Jungs definitiv einen Hang zu langen Songs und Jam artigen Passagen.

Mehr als dass die Band einfach fett klingt mag ich dazu garnicht sagen und einfach dazu animieren in die Alben rein zu hören.

Kann man hier tun:
palmanana.bandcamp.com




Greetz

Don
Monday, July 14, 2014, 13:27
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( 2.5 / 6 )

Old & Good
The Sweet
by Don Music
The Sweet - Glam Rock vom Feinsten

Wer kann sich noch an die Siebziger erinnern? Handys waren noch 2,50 hoch, 1,20 breit und tief. Sie waren gelb und standen am Strassenrand herum. In Deutschland gab es im Fehrnseher drei Programme, die spätestens um 0.00 auf ein Testbild umschalteten.

Musik gabs auch. Komischerweise trotz der Tatsache das es in Deutschland ziemlich gesittet zuging war in den deutschen Charts in diesem Jahrzehnt eine Toleranz zu finden, die ich heute definitiv vermisse.
In den Top 20 waren Simon & Garfunkel, Peter Maffay, Deep Purple, The Beatles, Michael Holm, Miguel Rios und Black Sabbath. Scheint mir ein wenig, als hätten die Hörer die Charts gestaltet und nicht die Musikindustrie.

Die Sechziger waren vorbei. Hörten die einen Schlager, die zweiten irgendwelchen Hippiesound und die dritten waren der Meinung dass man Sie fürchtete, weil Sie die "härteste" Band der Welt, die Stones, verehrten, kam langsam eine neue Bewegung in Gang.

Eine schrille Musikbewegung. Mit schrillen Outfits treibenden Beats und sich selbst bejubelnden Texten.

In dieser Bewegung war eine Band ganz oben auf. - The Sweet - . Mit Brian Connolly, Andy Scott, Steve Priest und Mick Tucker.

Ihre ersten großen Erfolge feirten Sie mit einem noch sehr Lollipop geprägten Sound, der übrignes da noch größtenteils von dem Songwriter Duo Chinn und Chapman produziert wurde, welche spassigerweise für fast jede große Glam Band ein paar Lieder geschrieben hatte.

Hört man sich damalige Live Alben von the Sweet an, merkt man aber schnell dass das Quartett eher an härteren Sachen gefallen fand. Auch Chinn & Chapman erkannten, dass der musikalische Anzug härter geschnitten werden musste. Das Album "Desolation Boulevard" (ein Album welches ich nur empfehlen kann) fährt schon eine Gangart härter und enthält auch schon selbst komponierte Songs.

Zu Ihrer besten Zeit übrigens ein großes Thema. The Sweet wollten eigentlich immer gerne Hard Rock machen. Nur leider gab es da schon genügend Bands und es hätte sich leider auch schlecht mit dem Image, somit vorallem mit den Fans, vereinbaren lassen.

Das macht dafür den Sound der nachfolgenden Alben so einzigartig. Sweet Fanny Adams (Meilenstein!!!), Strong Up, Give Us A Wink und Off The Record sind geprägt von einer Mischung aus Glam und Hard Rock. Drums und Backgroundgesang wie im Glam Rock, aber härter Gesang und härtere Instrumentierung. Somit hatten Sie Ihren eigenen Stil, die Bad Boys des Glam Rocks. Nix mehr Funny Funny und Co Co sondern Hell Raiser und No You Don't.

The Sweet schaffte es Rock Songs zu schreiben, welche eingängig aber hart war. Wären Sie 10 Jahre später dran gewesen, könnte man vermuten, das Sie auf der Motörhead Schiene gefahren wären. Gut dass das nicht der Fall war, den ich glaube darunter hätte die Einzigartigkeit gelitten.

Über das Ende der Band brauch ich nicht viel zu schreiben. Zu viel Alkohol, zu viele Auftritte (damals die meist fliegende Band der Szene) ungeklärte Rechtsverhältnisse und vier Individuen welche nicht ersetzbar waren. Somit war nach sechs Studioalben Schluss mit The Sweet so wie man sie kannte.
Es gab zwar noch drei Alben ohne Brian Connolly, ein paar Versuche mit anderen Musikern zu arbeiten, unter anderem Tim Curry (Rocky Horror Picture Show), aber der Hit war es nicht mehr.

Andy Scott spielt inzwischen mit Andy Scotts Sweet, die machen allerdings völlig anderen Sound.

Seit 2007 ist Steve Priest mit Sweet unterwegs und spielt die alten Songs.

Mick Tucker starb 2002 an Leukämie.

Brian Connolly starb 1997 an den Folgen von 30 Jahren Stress Drugs and Rock 'n' Roll.

Beides ein sehr großer Verlust für die Musikwelt.

Meine Songempfehlungen:

Set me free
No you don't
The Sixteens
Man with the golden Arm
Action
Restless
Solid Gold Brass
Cockroach
Burning
Turn it down

Greetz

Don






Monday, July 7, 2014, 07:54
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( 2.1 / 8 )

by Don Music
Hallo die feinen Herrschaften,

Das ist der erste Blogeintrag hier in der neuen Don Music Seite.

Habe den Spass nun in einen wunderschönen Blog umgewandelt, um schneller mehr schreiben zu können.

Bis bald,

Der Don
Wednesday, July 2, 2014, 11:54
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( 1.8 / 4 )



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